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Ortsbeirat 6 (V), Antrag – Nied: Wie geht es weiter bei der Schaffung zusätzlicher Hortplätze als Inklusionsmodell auf dem Gelände der Panoramaschule?

Der Magistrat wird gebeten zu berichten, wie der Stand bzw.. das Ergebnis der Gespräche bzgl. einer geänderten Nutzung der Freiflächen auf dem Gelände der Panoramaschule ist.

Diesbezügliche Gespräche wurden bereits in der Stellungnahme des Magistrats vom 21.03.2014, ST 420 angekündigt, seitdem ist keine Information mehr erfolgt.
Begründung:

Die Panoramaschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Nied verfügt über unbebaute / ungenutzte Flächen, großzügige Freizeitareale sowie Sport- und Aufenthaltsstätten (u. a. Turnhalle, Schwimmbad, Küche mit Speiseraum). Der Schulleiter hat wiederholt geäußert, dass die ungenutzten Flächen und die Einrichtungen der von ihm geleiteten Panoramaschule der Betreuung von Schulkindern aus den umliegenden Schulen in Anschluss an deren Regelunterricht zur Verfügung gestellt werden können. Für die Panoramaschule als Standort für Hortplätze spricht zudem, dass die Fußwege aller umliegenden Schulen verhältnismäßig kurz sind. Auch vor dem Hintergrund, dass Frankfurt am Main eine der sechs Pilotregionen zum Ausbau bedarfsgerechter Bildungs- und Betreuungsangebote für Grundschüler ist, sollte dieses Angebot der Schule dringend geprüft werden.

In Anlehnung an die Kita-Modul-Neubauten des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt will die Stadt Frankfurt an sechs Standorten Fertigmodule zur beliebigen Erweiterung von Schul- und Aufenthaltsräumen in Schnellbauweise zur Schaffung von Betreuungsplätzen nutzen. Die Panoramaschule könnte einer der sechs Standorte sein.

In den Leitlinien zur Inklusion der Stadt Frankfurt am Main wird u. a. ein Perspektivenwechsel in den sozialen Systemen und der individuellen Haltung derer gefordert, die in ihnen arbeiten: „weg von der Sicht auf den Menschen mit Behinderung, der als behandlungs- und förderungsbedürftig betrachtet wird und hin zu einer Haltung, die jeden Menschen als Person mit eigenen Rechten wahrnimmt“. Zusammen mit den Schülern der Panoramaschule würde im Falle einer Umsetzung die Inklusion als erstes Beispiel dieser Art als Pilot und Vorzeige-Projekt der Stadt Frankfurt praktisch gelebt.

 

Antragsteller:                                                             Fraktionsvorsitzender:

Susanne Ronneburg                                                      Markus Wagner

 

Dieser Antrag wird am 09.09.2014 in den Ortsbeirat eingebracht.

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